Zur Ruhe kommen
Wanda Badwal 1/3: Yoga als spiritueller Lebensweg

Vom erfolgreichen Model zur achtsamen Yoga-Lehrerin: Wanda Badwal wurde durch ihre Teilnahme an der dritten Staffel von Germany’s Next Topmodel bekannt. Jahrelang war sie erfolgreich als internationales Model tätig und arbeitete mit den besten Fotografen der Welt. Doch heute steht das Rampenlicht für die 34-Jährigen im Hintergrund: Statt im Außen zu glänzen, setzt sie ihren Fokus inzwischen auf die innere Welt. Als Yoga-Lehrerin lebt sie ihren Zweck der Existenz und hat wertvolle Tipps parat, mit denen auch du tiefer in die Bereiche Meditation und Spiritualität eintauchen kannst. Viel Spaß beim Lesen!

Yoga als Lebensweg

„Ich bin heute Yoga- und Meditationslehrerin und habe meinen Weg nach innen gefunden.“ Was die meisten nicht über Wanda Badwal wissen, ist, dass sie schon vor ihrer Teilnahme an der Castingshow als Schauspielerin arbeitete und eine mehrjährige Ausbildung zur Musicaldarstellerin absolvierte. Das Showgeschäft lag ihr schon immer im Blut. Doch auch mit Spiritualität kam Wanda Badwal schon als Kind in Berührung. Dazu später mehr! Jetzt geht’s zunächst um die Bedeutung, die Yoga in ihrem Leben einnimmt. Sie verrät: „Yoga ist viel mehr als eine Bewegungstechnik oder ein Sport. Das, was wir im Westen typischerweise unter Yoga verstehen, ist leider ein sehr reduzierter Blickwinkel des großen Ganzen. Denn Yoga ist eine uralte Tradition und ein allumfassender Lebensweg. Dieser beinhaltet eine Philosophie und verschiedene Werte, die eine bestimmte Richtung im Leben vorgeben.“

Du hast die Wahl

Wanda Badwal ist überzeugt davon, dass Yoga für viele Menschen in der westlichen Welt unfassbare Schätze bereithält. Denn unsere Welt ist so komplex, dass wir praktische Richtlinien benötigen, nach denen wir leben können. Die ehemalige GNTM-Kandidatin erzählt: „Die Natur unseres Geistes ist sehr unruhig und deswegen gibt es ein gewisses Leiden beim Menschen.“ Im Interview berichtet sie, wie Yoga entstanden ist, und erzählt, weshalb die Werte für sie eine hohe Bedeutung haben: „Yoga bietet sehr viele schöne Angebote, mit denen wir friedlicher mit uns selbst und unseren Mitmenschen leben können.“

Yoga erzeugt Einigkeit zwischen Geist und Seele. Doch wie gelangt man überhaupt zu diesem Zustand? Wanda Badwal: „Man muss sich mit sich selbst beschäftigen und sich selbst besser kennenlernen. Dafür kann man beispielsweise anfangen, Tagebuch zu schreiben. Wir alle wurden von der Gesellschaft geprägt und konditioniert. Dadurch vergessen wir im Alltag manchmal, wie viele Möglichkeiten es sonst noch gibt, um unser Leben zu gestalten. Wir haben immer eine Wahlfreiheit; das vergessen wir nur leider zu oft. “

Den Geist beruhigen

Der Ursprungsgedanke von Yoga hat also nicht viel mit dem zu tun, was heute in Fitnessstudios praktiziert wird, um körperliche Fitness zu erlangen. Stattdessen bedeutet Yoga, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, in die Stille zu gehen und zu meditieren. Das große Ziel ist es, den Geist zu beruhigen. Wanda Badwal: „Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Bewusstsein, damit ein Zustand von Einheit eintreten kann. Wenn die Gedankenwellen des Geistes zur Ruhe kommen, dann kann Yoga entstehen. Es ist also ein Geisteszustand von Einheit und dem absoluten Wegfallen von Dualität.“

Die Erleuchtung beziehungsweise der Einheitszustand ist laut Wanda Badwal nichts, was unerreichbar bleibt oder nur von hochspirituellen Menschen erreicht werden kann. Stattdessen glaubt die Expertin, dass jeder Einzelne mit etwas Übung jederzeit in den Bewusstseinszustand kommen kann. Sie sagt: „Wir können ein Einheitsgefühl jetzt in diesem Moment erzeugen. Wir können diesen Moment mit mehr Achtsamkeit jederzeit kreieren. Ich trenne inzwischen nicht mehr zwischen Yoga und dem Rest. Ich versuche so zu leben, dass ich immer Verbindungen schaffe, zum Beispiel in meinen sozialen Beziehungen und in der Natur.“

Mehr als die materielle Welt

Wanda Badwal versucht, mehr Verbindung und weniger Trennung in die Welt zu tragen. Denn Trennung erzeugt Kriege und Leid. Trennung und Einsamkeit führt zu dem Gefühl, dass wir mit unserem Leid alleine sind. Das möchte die Yoga-Lehrerin vermeiden und stattdessen mehr Mitgefühl erzeugen. Im Alter von 27 Jahren hat sie begonnnen, sich intensiv mit dieser Thematik zu befassen. Doch das Interesse daran wurde ihr quasi in die Wiege gelegt. Sie erzählt: „Ich hatte das Glück, dass ich in eine Familie geboren wurde, die schon sehr vertraut war mit dem Thema Spiritualität. Meine Eltern waren in den 70ern und 80ern nämlich selbst Suchende und haben eine Zeit in Indien gelebt.“

Die Hippie-Welle beeinflusste ihre Kindheit, denn während ihrer ersten Lebensjahre wuchs Wanda Badwal in einer Community auf. Im Interview erzählt sie: „Wir waren 60 Menschen, die ein alternatives Lebenskonzept gelebt haben. Meine Eltern haben immer hinterfragt, ob man so leben muss, wie es einem gesellschaftlich vorgelebt wird. Sie haben sich intensiv damit auseinandergesetzt – das war aber nicht immer problemfrei. Ich habe meine ersten drei oder vier Lebensjahre in der Community gelebt und das hat mich sehr nachhaltig geprägt. Denn ich bin mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass es viel mehr gibt als die materielle Welt und das, was wir sehen können.“

Du willst wissen, wie’s weitergeht? Dann schau dir unbedingt Teil 2/3 des Interviews an!

Jetzt weiterlesen!

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