Folge deinem Herzen
Wanda Badwal 2/3: Von der Schauspielerei zur Spiritualität

Wanda Badwal sitzt während des Interviews barfuß im bequemen Schneidersitz in ihrem Sessel. Ihre Augen leuchten, als sie von Yoga spricht. Sie hat eine selbstbewusste Ausstrahlung und wirkt rundum ausgeglichen. Doch das war nicht immer so. Während ihrer Ausbildung zur Musical-Darstellerin und ihrem Start in die Schauspielerei geriet sie ins Wanken. Im Gespräch erzählt Wanda Badwal: „Ich bin in absolute Selbstzweifel verfallen und war innerlich total angespannt. Ich habe mich unheimlich unter Druck gesetzt, war traurig und fühlte mich isoliert. In dieser Zeit habe ich meine Leichtigkeit und meine Freude verloren.“

Damals hatte sie noch keine Tools, wie zum Beispiel ihre tägliche Meditation, um achtsam mit sich selbst umzugehen. Sie ließ sich stark von den Worten anderer beeinflussen und konnte sich energetisch nicht von negativen Einflüssen fremder Menschen abgrenzen. Rückblickend berichtet sie: „Die Energien eines anderen haben nichts mit mir zu tun, deshalb muss ich sie auch nicht persönlich nehmen. Damals wusste ich das jedoch noch nicht und habe mir alles ungefiltert reingezogen.“

Schattenseiten der Schauspielerei

Im Anschluss an ihre Schauspielausbildung nahm Wanda Badwal an der Castingshow Germany’s Next Topmodel teil. Dabei ging es ihr allerdings nicht in erster Linie ums Modeln. Sie verrät: „Es war für mich einfach eine spaßige Sache. Ich modelte schon seit meinem 13. Lebensjahr und dachte, dass sich durch die Show möglicherweise auch Türen in die Schauspielwelt öffnen würden. Was ich damals nicht wusste, war, dass man durch Germany’s Next Topmodel ein gewisses Branding bekommt und abgestempelt wird. Die Show tat meiner Schauspielkarriere gar nicht gut, dafür habe ich aber als Model tolle Aufträge erhalten.“

Während der nächsten acht Jahre lebte Wanda Badwal in Berlin, nahm an zahlreichen Castings teil und arbeitete mit ausgezeichneten Fotografen. Doch sie lernte auch die Schattenseiten des Geschäfts kennen und sagt heute: „Man muss sehr in seinem Selbstwert verankert sein, um sich nicht zu verlieren, denn man bekommt permanent Absagen. Man rennt von Casting zu Casting und erhält ein Nein nach dem nächsten. Und dann immer noch zu sagen ‘Das hat nichts mit mir zu tun, ich bin trotzdem wertvoll’, ist sehr schwer.“

Bist du am richtigen Ort?

Wanda Badwal merkte immer mehr, dass ihre äußere Welt ihrer inneren nicht gut tat. Sie fühlte sich ausgebrannt und befand sich nicht im Zweck ihrer Existenz. Hinzu kam das Gefühl, nicht am richtigen Ort zu sein. Wanda Badwal: „Ich habe die ganze Zeit nur Energie rausgegeben, aber ich bekam wenig Energie zurück. Es war kein Geben und Nehmen. Ich kann jedem, der dieses Gefühl ebenfalls spürt, nur raten, es ernst zu nehmen. Denn es sollte nicht so sein, dass man sich nicht erfüllt fühlt. Dass man mal anstrengende Tage hat oder genervt ist, das ist klar. Aber man sollte das Grundgefühl haben, am richtigen Ort zu sein.“

Schon während ihrer Zeit als Schauspielerin begann Wanda Badwal, regelmäßig Yoga zu praktizieren. Sie spürte, dass sie sich bei Yoga am meisten wie sie selbst fühlte. Und sie merkte, dass sie mit der Schauspielerei zwar ihre Idealvorstellung lebte, dabei aber überhaupt nicht glücklich war. Ganz im Gegenteil fühlte sie sich ausgebrannt und hatte emotional keine Kraft mehr. Diese radikale Ehrlichkeit zu sich selbst war schmerzhaft, weil ihr bewusst wurde, dass sie etwas verändern musste.

Verbindung mit der Seele

Und das tat sie schließlich auch: Wanda Badwal traf die Entscheidung, ihre Medienkarriere an den Nagel zu hängen, und fand stattdessen etwas viel Wertvolleres – nämlich ihre Bestimmung und ihren Lebenszweck. Im Interview verrät sie ihn: „Ich bin hier, um mehr Licht in die Welt zu bringen, und zwar durch unterschiedliche Dinge, die ich tue. Yoga ist ein Ausdruck dessen, um eine Inspiration zu sein für andere und sie an ihr inneres Licht zu erinnern. Ich bin da, um andere an ihre eigene Seele und ihre eigene Essenz zu erinnern, und um sie zu motivieren, neue Wege zu gehen.“

Spiritualität bedeutet für Wanda Badwal, verbunden zu sein. Sie erzählt: „Spiritualität ist nichts, was außerhalb von uns existiert. Wir müssen uns wieder mit unserer Seele verbinden, um eine Erfahrung von purem Sein zu erleben. Spiritualität ist unser natürlicher Zustand, wir alle sind spirituelle Wesen. Alle Menschen sind spirituell, auch wenn sie es selbst vielleicht gar nicht wissen. Wir sind spirituell, wenn wir im Einklang mit unserer Seele leben.“

Beide Welten verbinden  

Für jeden Menschen sieht die Praxis der Spiritualität anders aus. Was für den einen wunderbar funktioniert, zeigt für den anderen keinerlei Resultate. Wanda Badwal: „Ich finde es wichtig, dass wir die feinstoffliche Welt trotzdem noch in die materielle Welt holen und mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Denn nur dann können wir für andere von Nutzen sein. Gleichzeitig können wir an eine höhere Kraft angebunden sein und alles miteinander vereinen. Ich versuche, das Konzept von Yoga in jedem Moment zu leben und immer eine Möglichkeit zu finden, Achtsamkeit präsent zu machen.“ Wenn du auch achtsamer und bewusster durchs Leben gehen möchtest, dann solltest du dir unbedingt das vollständige Interview ansehen!

Du willst wissen, wie’s weitergeht? Dann darfst du Teil 3/3 des Interviews nicht verpassen!

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