Kraft der Gegenwart
Susan Sideropoulos 2/3: Krisen im Leben meistern

Beim LIFEfest 2019 stand Susan Sideropoulos als Moderatorin auf der Bühne und begeisterte das Publikum. Dabei war die Aktion extrem kurzfristig: Weil die ursprünglich eingeplante Moderatorin krankheitsbedingt ausfiel, sprang Susan Sideropoulos spontan einen Tag vorher ein. Sie erzählt: „Das war total verrückt! Aber es passte extrem gut zu meiner Lebenssituation. Ich wäre nämlich ohnehin dabei gewesen, weil ich meinem Mann Tickets zum Geburtstag geschenkt hatte. Wir haben uns also sowieso auf die Fahrt nach München zum LIFEfest vorbereitet und dann kam einen Tag vorher die Anfrage zur Moderation.“

Um so kurzfristig zuzusagen, musste Susan Sideropoulos einige ihrer Prinzipien über Bord werfen. Im Video verrät sie: „Ich konnte mich nicht perfekt vorbereiten und kannte nicht alle Speaker. Deshalb habe ich sofort Laura Malina Seiler angerufen, deren Coaching ich zuvor absolviert hatte und die mein Leben gravierend verändert hat. Laura ist auf dem LIFEfest als Speakerin aufgetreten und hat mich bestärkt und mir gut zugeredet. Und es war die beste Entscheidung! Es war unfassbar schön und einer der besten Jobs, die ich je übernommen habe.“ 

Persönliches Wachstum

Die 38-Jährige moderiert am allerliebsten Themen, mit denen sie sich identifizieren kann. Das waren jahrelang Musikshows und Überraschungssendungen. Sie verrät: „Themen mit Liebe und Familie sind einfach meine Welt. Da bin ich richtig authentisch.“ Doch seit vielen Jahren befasst sie sich auch mit persönlichem Wachstum, weshalb das LIFEfest perfekt zu ihrer aktuellen Lebenssituation passte. Susan Sideropoulos: „Das LIFEfest war auch deshalb so schön, weil das Publikum so toll war. Es war einfach magisch!“ 

Ihr persönlicher Weg in die Persönlichkeitsentwicklung begann vor über zehn Jahren: „Wir sind damals in den Urlaub nach Thailand geflogen und zu dieser Zeit ging es mir nicht gut. Ich wollte unbedingt schwanger werden, aber es hat einfach nicht geklappt. Ein sehr guter Freund meines Mannes hatte ihm das Buch „Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle mitgegeben. Das haben wir im Urlaub beide gelesen, wodurch sich vieles in meinem Leben verändert hat. Mein Mann hat dieses Buch gelesen, verstanden und lebt es seitdem. Ich war zu Beginn allerdings nur halb dabei. Nachdem ich mich wirklich aktiv mit dem Thema beschäftigt habe, wurde mir nämlich klar, dass ich es anfangs nur theoretisch gelebt habe.“

Dein Leben arbeitet für dich

Das Buch hat vor über zehn Jahren etwas in Susan Sideropoulos ausgelöst, das sie noch heute beschreiben kann: „Ich habe Vertrauen in den Moment gewonnen und gelernt, dass die Dinge so kommen, wie sie kommen sollen. Das Leben arbeitet nicht gegen mich, sondern für mich. Es hat mir damals gezeigt, dass es scheinbar nicht der richtige Zeitpunkt war oder dass ich offenbar nicht wirklich offen war für einen neuen Schritt. Und zu der Zeit habe ich wirklich extrem viel gearbeitet und gedacht, ich könnte alles irgendwie gleichzeitig meistern. Es war ganz schön viel los und ich habe mich mega verrückt gemacht. Das Buch hat mir geholfen, das zu verstehen.“

Doch im Leben kann es immer wieder passieren, dass man sich verläuft. Susan Sideropoulos: „In den letzten zwei Jahren ist mir das wieder passiert. Ich wusste gar nicht mehr richtig, was ich will und ob mir das eigentlich alles so viel Spaß macht. Meine Branche ist ziemlich tückisch und oberflächlich. Ich habe hart gearbeitet und hatte viel Glück. Viele positive Dinge haben sich ergeben, aber trotzdem macht man sich manchmal wahnsinnig verrückt. Es ist schwer, sich davon zu distanzieren und Dinge nicht persönlich zu nehmen. Man fühlt sich ständig unter Beobachtung und alle nehmen an dem teil, was passiert. Jeder gibt seine Meinung ab und bewertet dich. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, mich viel intensiver mit persönlichem Wachstum zu befassen.“

Aufs Bauchgefühl hören

Susan Sideropoulos verlor ihren Fokus auf positive Dinge und konzentrierte sich eine Zeit lang auf das, was weniger gut lief. Sie erzählt: „Irgendwann habe ich verstanden, dass mich nichts im Außen blockiert, sondern dass ich meine eigene Blockade bin. Ich habe Übersprungshandlungen gemacht, die vielleicht nicht so schlau waren, und mich von Jobs distanziert, weil ich dachte, ich müsse es so machen. Kopfmäßig dachte ich, dass es richtig wäre. Aber es fühlte sich einfach nicht richtig an. Ich musste mich selber neu ordnen.“

Wer sich intensiver mit sich selbst beschäftigt, gewinnt manchmal die Erkenntnis, dass es an einem selbst liegt. Das ist ein großer Schritt: Zu sich selbst zurück zu finden und zu erkennen, dass man an sich selbst arbeiten und etwas ändern muss. Susan Sideropoulos: „Ich habe viele Bücher gelesen, aber die sind natürlich immer ein Stück weit theoretisch …“ Du willst wissen, wie’s weitergeht? Dann schau dir unbedingt Teil 3/3 an!

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