Entspannt durchs Leben
Dr. Stefan Frädrich: Schalte unproduktive Gedanken ab

Wünschst du dir manchmal auch, produktiver und erfolgreicher zu sein? Falls ja, haben wir genau das Richtige für dich: In diesem Video erklärt Dr. Stefan Frädrich eines der wichtigsten Kriterien für nachhaltigen Erfolg. Konkret geht es um deine innere Mitte – also um Ruhe und Gelassenheit. Du kannst dir nicht vorstellen, wie du deinen Erfolg dadurch anzukurbeln sollst? Dann lass dich überraschen!

Konvergentes Denken und divergentes Denken

Es gibt zwei verschiedene Arten des Denkens, die für das Vorhaben, unproduktive Gedanken abzuschalten, relevant sind: konvergentes Denken und divergentes Denken. Bei konvergentem Denken geht es darum, die Dinge richtig zu machen, eine richtige Lösung finden.

Das divergente Denken funktioniert hingegen völlig anders: Hierbei geht es darum, möglichst viele Lösungsmöglichkeiten zu finden. Dr. Stefan Frädrich: „Im Alltag sollten wir das divergente Denken viel häufiger anwenden als das konvergente Denken. Wir sollten stets darauf hinarbeiten, möglichst viele Lösungen zu finden, um daraus die bestmögliche Alternative zu bilden.“

Im Alltag machen wir jedoch häufig das Gegenteil. Dr. Stefan Frädrich erklärt: „Wir haben Termine und To-Do-Listen. Wir haken Dinge ab und sind immerzu in diesem konvergenten Tunnel. Dabei finden wir die richtigen Lösungen häufig erst, wenn wir uns vom eigentlichen Problem abwenden.“ Kennst du die Situation, in der dir ein richtiges überzeugendes Argument einfällt – allerdings nicht während des Streitgesprächs, sondern erst, wenn es bereits viel zu spät ist?

Vermeide Stress und Druck

Wann wenden wir normalerweise divergentes Denken an? In der Regel immer dann, wenn wir entspannt und nicht gestresst sind. Dr. Stefan Frädrich: „Genau deshalb sollten wir viel häufiger praktizieren, im Hier und Jetzt zu sein.“ Wir merken uns: Lass dich von hektischen Situationen nicht stressen und versuch, entspannt zu bleiben! So kommst du garantiert auf neue Gedanken und findest bessere Lösungen.

Der Experte weiß: „Es ist nicht gut, sich gehetzt zu fühlen und sich selber Druck zu machen. Besser ist es, im Moment zu leben, im Hier und Jetzt zu sein.“ Dann kommt die positive Einstellung ganz von alleine. Dr. Stefan Frädrich erklärt: „Es gibt auf der Welt nichts Positives und nichts Negatives, außer wir denken es. Und manche Menschen zelebrieren das Negative. Es geht immer darum, dass wir uns unseren eigenen Film erzählen.“

Und willst du etwa Hauptdarsteller eines negativen Films sein? Nein? Dann kannst du beispielsweise mit sogenannten Wahrnehmungsübungen starten. Dr. Stefan Frädrich: „Schon mit kleinen Meditationsübungen kann man seine Gedanken einfach mal weiterziehen lassen. Geh weg von den Gedanken, die Stress machen. Mach das, was dir gut tut, und mach es bitte ganz bewusst.“

Unproduktive Gedanken abschalten: So geht’s!

Um produktiv und erfolgreich zu sein, solltest du also nicht nur Leistung erbringen und zielgerichtet arbeiten. Du solltest vor allem bewusst Pausen einbringen. Schalte dafür öfter mal in den Leerlauf. Versuch, deinen Alltag weniger zu bewerten. Und nimm dir bewusst Zeit für dich. Zeit, die nicht zielgerichtet ist, sondern die du mit Sachen verbringst, die dir Spaß bereiten.

Dr. Stefan Frädrich: „Manchmal muss man Dinge einfach geschehen lassen. Gras wächst nicht schneller, weil man daran zieht. Gerade beim Nichtstun bekommen wir die besten Gedanken!“ In diesem Sinne: Danke fürs Gedankentanken. Aber denk nicht immer so viel! Manchmal kommt man nämlich genau dadurch auf die allerbesten Gedanken.

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