Erfolgreich mit NLP
Denys Scharnweber 1/3: Neuro-Linguistisches Programmieren

Jeder, der sich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, stolpert irgendwann über Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP). Jahr für Jahr lassen sich viele tausend Seminarteilnehmer ausbilden, doch was steckt eigentlich hinter dem erfolgreichen Kommunikationsmodell? Und warum kann es deinen Alltag enorm bereichern? Denys Scharnweber, LIFEcoach für Mentaltraining, verrät dir, was Neuro-Linguistisches Programmieren ist, für wen es sich eignet und wie er das Modell erweitert hat. Klingt spannend? Na, dann los! Viel Spaß beim Lesen.

Geschichte des Neuro-Linguistischen Programmierens

Die Anfänge des Neuro-Linguistischen Programmierens lassen sich auf die 70er-Jahre zurückführen. Denys Scharnweber: „Damals trafen Richard Bandler und John Grinder aufeinander. Die beiden wollten herausfinden, warum manche Menschen bestimmte Dinge besonders gut können. Dabei stellten sie fest, dass es gewisse Verhaltensmuster gibt, die zum Erfolg führen – und dass sich diese Muster übertragen lassen, wenn man sie erkennt.“

Richard Bandler glaubte nicht, dass es Talente gibt. Er glaubte lediglich, dass Menschen etwas sehr gut können. Denys Scharnweber: „Und wenn man weiß, wie das funktioniert, kann man es auf andere Menschen übertragen, sodass diese es anschließend genau so gut können.“ Kurz gesagt: Richard Bandler und John Grinder haben bestimmte Verhaltensstrukturen analysiert und diese modelliert. Dabei ist das sogenannte „Modelling of Excellence“ entstanden, bei dem man lernt, von den Besten zu lernen.

Verhalten: Denken, Fühlen, Handeln

Denys Scharnweber ist überzeugt: „Jeder Mensch ist einzigartig und empfindet das Leben ein bisschen anders. Auf optisch gleich erscheinende Situationen können Menschen unterschiedlich reagieren. Jeder erschafft seine eigene Realität.“ Wenn Menschen, die zu depressiven Ansätzen neigen, zu seinen Coachings kommen, lauten Denys Scharnwebers erste Fragen häufig: „Wie machst du das, dass es dir nicht gut geht? Wenn ich wollen würde, dass es mir jeden Tag schlecht geht, was müsste ich dann tun?“

Denn der Profi weiß: „Wenn du so eine Frage stellst, müssen die Leute nach innen gehen und sich überprüfen. Und dadurch stellt sich heraus, dass Leute, denen es nicht gut geht, häufig ähnliche Dinge tun. Sie haben oft eine dunkle Stimme, machen sich Bilder, die sehr klein sind, denken in Schwarz-Weiß und sind blockiert oder kraftlos. Bestimmte Sachen, die sie machen, produzieren sie. Denn Verhalten wird durch Gedanken und Gefühle produziert. Deshalb sagt man Denken, Fühlen, Handeln.“

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wenn jemand ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt, dann muss man zurückgehen. Man muss sich die Frage stellen, welche Gefühle die Person hat und welche Gedanken den Gefühlen vorausgehen. Denys Scharnweber: „Wenn du jemandem sagst, dass er sich ändern soll, dann wird er es nicht annehmen können. Aber wenn du weißt, wie seine Gefühle und Gedanken zustande kommen, dann kann er es bewusst ändern.“

Zum nächsten Denys Scharnweber-Video geht es hier!

4 Comments

  1. DUCHKOWITSCH INGEBORG Reply

    Ja ich verstehe das sehr gut.NLP ist ein sehr guter Ansatz um in die richtige Richtung zu gehen. Ich bin geistige Heilerin nach Alice Baily.Ich gehe dann noch einen Schritt weiter.Und Frage dich wer bist du?

    1. Lisa DrebberLisa Drebber Post author Reply

      Hallo Ingeborg,
      danke für deinen freundlichen Kommentar. Prima, dass du NLP bereits kennst und anwendest. Konnten wir dir noch ein paar neue Inspirationen mit auf den Weg geben? 🙂
      Liebe Grüße
      dein LIFEclub-Team

  2. Max Reply

    Ich bin über den Instagramchannel von Gedankentanken hierhergelangt, gibt es das ganze auch offline als Magazin zukünftig?
    Danke im Voraus Liebe Grüße
    Max

    1. Lisa DrebberLisa Drebber Post author Reply

      Hi Max, danke für deinen Kommentar! 🙂 Aktuell ist kein Printmagazin geplant. Falls sich das ändern sollte, wirst du es hier aber natürlich erfahren.
      Liebe Grüße,
      dein LIFEclub-Team

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