Wir sind eins
Neale Donald Walsch 3/3: Die Philosophie der Neugeist-Bewegung

Das größte Missverständnis unserer Zeit liegt laut Neale Donald Walsch in der Annahme, dass wir getrennt von anderen und von unserer Umgebung sind. Im Interview verrät der 76-Jährige, wodurch dieses Missverständnis verursacht wird: „Es beginnt mit unseren Ideen von Gott beziehungsweise einer höheren, göttlichen Macht. Viele Menschen glauben, dass diese höhere Macht irgendwo dort oben ist, während wir hier unten sind. Das nenne ich Trennungs-Theologie. Damit meine ich eine Theologie, die darauf basiert, dass Gott oder die höhere, göttliche Macht irgendwo da draußen, weit entfernt von uns ist.“

Wenn Trennung zu Zerstörung führt

Weiterhin glaubt Neale Donald Walsch, dass sich viele Menschen mit der höheren Macht vereinen oder zu ihr zurückfinden wollen. Der Knackpunkt daran liegt in dem kosmologischen Verständnis, das diese Menschen haben. Sie glauben, dass alles von allem getrennt sei und erst zusammengefügt werden müsse. Neale Donald Walsch erklärt: „Diese Trennungs-Theologie erzeugt zwangsläufig eine Trennungs-Psychologie. Dadurch beginnt man, seine eigene Psyche als getrennt von jeder anderen Psyche zu sehen. Man bestreitet sogar, dass man vereint sein könnte.“

Das Schlimme daran ist laut Neale Donald Walsch, dass eine Trennungs-Psychologie wiederum zu einer Trennungs-Soziologie führt. Er erklärt: „Politische Parteien, Nationalitäten und so weiter fügen sich in ihre eigenen, individuellen Gruppen und wollen nichts mit anderen Gruppen zu tun haben. Es geht sogar noch weiter: Denn die Trennungs-Soziologie erzeugt eine Trennungs-Pathologie und dadurch entstehen selbstzerstörerische Verhaltensweisen. Und das ist das Resultat, das wir heute auf dem Planeten sehen.“

Die Neugeist-Bewegung

Doch womit können wir diesen Kreislauf, der eine Negativspirale verursacht, durchbrechen? Neale Donald Walsch erklärt: „Wir brauchen eine neue Idee, einen neuen Gedanken, der uns an einen neuen Ort bringen könnte. Ich nenne diese Idee die Neugeist-Bewegung. Sie besagt, dass wir alle eins sind. Ich bin nicht nur eins mit dir, sondern ich bin eins mit der Erde selbst. Ich bin eins mit allem Leben. Und ich wage zu behaupten, dass ich eins mit Gott bin. Ich bin mit dem Göttlichen vereint.“

Neale Donald Walsch ist der festen Überzeugung, dass alles ein kraftvoller Ausdruck des Göttlichen ist. Er vergleicht die Menschen, das Leben und jede Existenz mit Wellen, die ein Teil des Meeres sind. Eine einzelne Welle ist nicht das Meer – aber sie ist ein Teil, ein Ausdruck des Meeres. Im Interview sagt er: „Wenn alle das verstehen und sich als Teil des Göttlichen betrachten würden, dann würde sich die Welt über Nacht in einen besseren Ort verwandeln. Die wesentliche Frage lautet nicht, zu wem Gott spricht. Sie lautet: Wer hört zu?“

Mehr von Neale Donald Walsch

Hast du die anderen beiden Teile der Interviewreihe schon gesehen? Falls nicht, wird’s höchste Zeit: Den ersten Teil des Interviews findest du hier, den zweiten Interview-Teil hier. Viel Spaß!

https://www.life.club/lifemagazin/neale-donald-walsch-gespraeche-mit-gott

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