Innere Wahrheit
Neale Donald Walsch 2/3: Finde das Göttliche in dir!

Für viele Menschen, die sich mit persönlichem Wachstum befassen, liegt das Lebensziel darin, ihre innere Kraft zu erkennen und ihr volles Potenzial zu leben. Doch Neale Donald Walsch betrachtet das Ziel des Lebens ein wenig differenzierter. Für ihn machen die kleinen Nuancen den Unterschied: Vor der großen Frage nach dem Ziel des Lebens sollten wir uns seiner Ansicht nach zunächst eine andere Frage stellen. Sie lautet: Was ist der Zweck des Lebens?

Im Interview erklärt Neale Donald Walsch: „Wenn die Leute darüber reden, zu ihrem Potenzial und ihrem wahren, inneren Selbst zu finden, dann frage ich sie: Wieso? Damit sie den Mann, die Frau, das Auto, den Job, das Haus, das Einkommen oder die Kleidung bekommen, die sie sich wünschen? Ist das der Grund – damit sie ein besseres Leben führen können? Was ist, wenn das Leben nichts mit all dem zu tun hat? Was, wenn nichts davon wichtig ist, oder nichts mit dem Grund zu tun hat, aus dem wir hier sind?“

Lebe dein wahres Potenzial

Die wichtigsten Fragen, die wir uns laut Neale Donald Walsch beantworten sollten, lauten: Wer bin ich? Bin ich nur ein physisches Wesen, das lebt und stirbt? Oder ist es möglich, dass ich ein spirituelles Wesen bin, das einen physischen Körper und einen Geist hat? Im Interview antwortet Neale Donald Walsch: „Mein Körper ist etwas, das ich habe, nicht etwas, das ich bin. Wenn man davon ausgeht, dass dieser Gedanke zutreffen könnte – und in meiner Welt ist das der Fall – dann ändern sich die eigenen Prioritäten gewaltig.“

Wenn wir unser Potenzial ausschöpfen wollen, müssen wir also zunächst klären, welches Potenzial wir meinen. Unser Potenzial, viel Geld zu verdienen? Unser Potenzial, die beliebteste Person im Raum zu sein? Neale Donald Walsch sagt: „Wenn ich meinen Weg als spirituelles Wesen sehe, sind meine Absichten ganz andere. Meine Absicht ist es, mich zu entwickeln und die nächste erhabene Version meiner selbst zu werden. Oder sagen wir, einfach meine wahre Identität zu zeigen – und das ist die Göttlichkeit.“

Finde deine Göttlichkeit

Neale Donald Walsch fand zu seiner eigenen Göttlichkeit, indem er Gespräche mit Gott führte. Außerdem hilft ihm das Schreiben und Lesen. Im Gespräch verrät er: „Ich stehe morgens zwischen 4:30 Uhr und 5:00 Uhr auf. Und dann lese ich meine eigenen Bücher, auch wenn das vielleicht seltsam klingen mag. Denn es fühlt sich nicht so an, als hätte ich sie geschrieben. In meiner Wahrnehmung wurden sie mir von einer göttlichen Stimme diktiert. Ich habe sie lediglich niedergeschrieben. So habe ich 37 Bücher verfasst.“

Das größte Problem unserer Zeit

Meistens steht der weltbekannte Bestseller-Autor morgens auf, zieht eins seiner Bücher aus dem Regal, schlägt eine beliebige Seite auf und beginnt, zu lesen. In seinem neuesten Werk befasst er sich mit der Frage, was aktuell das größte Problem auf unserer Erde ist. Er sagt: „Es ist die Entfremdung. Wir erleben Tag für Tag die Folgen dieses Problems. Dennoch wissen die meisten Menschen nicht, um was es sich handelt beziehungsweise was diese Resultate verursacht. Genau darum geht es in meinem neuen Buch.“

In den 76 Jahren seines Lebens habe Neale Donald Walsch noch nie eine so starke Entfremdung gespürt, wie er es momentan tut. Im Interview berichtet er: „Die Menschen sind böse aufeinander. Es gibt politische Wut und wirtschaftliche Entfremdung. Hinzu kommen soziale, nationalistische und religiöse Entfremdung. Viele Menschen denken: ‘Wenn du zu einer anderen Religion, einem anderen Land, einer anderen Nationalität, einer anderen politischen Partei oder einem anderen wirtschaftlichen Status gehörst, dann bin ich automatisch wütend auf dich.’ Diese Menschen suchen die Schuld immer bei anderen und das führt zu einer riesigen Entfremdung.“

Die Ursache des Problems

Doch wie kann eine derart große Entfremdung eigentlich entstehen? Neale Donald Walsch weiß: „Wir denken, wir seien voneinander getrennt – so als ob ich hier säße und du dort drüben. Als ob ich meine Ziele hätte und du deine. Doch das ist ein falscher Gedanke, den ich als großes Missverständnis betrachte. Denn wir sind nicht voneinander getrennt.“

Du willst wissen, wie’s weitergeht? Dann schau dir unbedingt Teil 3/3 des Interviews an!

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