Persönlichkeitsmerkmale
Tobias Beck: Die 4 tierischen Menschentypen

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Fragst du dich hin und wieder, wie du andere Menschen dazu ermutigst, genau das zu tun, was du möchtest? Suchst du eine Möglichkeit, wirklich zu ihnen vorzudringen? Willst du ihre Sprache sprechen? Damit ist nicht etwa Englisch oder Französisch gemeint, sondern die Sprache des jeweiligen Menschentypen. Wie, was, wo? Wenn du jetzt nur Bahnhof verstehst, dann kennst du die vier tierischen Menschentypen nach Tobias Beck noch nicht. Höchste Zeit, das zu ändern!

Tobias Beck ist Motivationscoach, internationaler Speaker und Dozent. Er begeistert sein Publikum seit über 15 Jahren und gibt wertvolle Denkanstöße, die dein Leben verändern. Für GEDANKENtanken inspiriert und motiviert er regelmäßig – entweder auf den Bühnen der Rednernächte oder als Coach der Business Factory.

Hier ist dein Deal für die nächsten Minuten: Lies den Text aufmerksam und lern die vier Persönlichkeitstypen beziehungsweise die vier tierischen Menschentypen aus dem lizenzierten Modell von Tobias Beck kennen! Wir versprechen dir, dass dieser wunderbar lehrreiche und unterhaltsame Impuls deine Menschenkenntnis in die Höhe schnellen lässt. Neugierig? Dann wünschen wir dir viel Spaß beim Lesen der folgenden Zeilen.

Was sind die 4 tierischen Menschentypen?

Tobias Beck unterscheidet zwischen vier tierischen Menschentypen, die sich in ihrer Persönlichkeit, ihrem Verhalten und ihren Ansichten stark von den jeweils anderen drei Typen unterscheiden. Jeder dieser vier Menschentypen hat seine individuellen Besonderheiten, die ihn motivieren und antreiben. Die Typen heißen:

  • Wal
  • Hai
  • Delphin
  • Eule

Natürlich lassen sich nur die wenigsten Menschen konkret einem einzigen Typ zuordnen. Die meisten besitzen Charakteristika aller Typen – allerdings in unterschiedlich starken Ausprägungen. Dennoch ist die Zuteilung der einzelnen Typen ein praktisches Mittel, um dich und dein Umfeld besser charakterisieren und einschätzen zu können. Bist du bereit, herauszufinden, welcher Menschentyp du bist? Na dann los!

Der tierische Menschentype „Wal“

Wale sind mit genau einer Frage auf das Mutterschiff Erde gekommen: „Was haben andere Menschen davon, dass es mich gibt?“ Sie sind immer dann am glücklichsten, wenn sie helfen können und das Gefühl haben, gebraucht zu werden. Der Wal möchte sich als Mitglied einer Gruppe fühlen – und er hat immer ein paar andere Wale dabei, die ebenfalls helfen möchten. Wie praktisch!

Der Wal hat ein liebevolles, ausgeglichenes Wesen. Er fühlt sich im Zustand völliger Harmonie am wohlsten, kümmert sich stets um das Wohl der anderen und steckt dabei selbst zurück. Das kann bis zur völligen Selbstaufgabe gehen. Doch das ist gar nicht schlimm – schließlich will der Wahl ja gebraucht werden. Was dem Wal hingegen gar nicht gefällt, sind Streitigkeiten, Auseinandersetzungen und alles, was ihn aus seiner Komfortzone lockt:

  • Sportliche Wettkämpfe austragen? – Nein danke!
  • Eine leitende Führungsposition übernehmen? – Bloß nicht!
  • Regelmäßig im Mittelpunkt stehen? – Auf gar keinen Fall!

Das Einzige, was Wale noch mehr fürchten als zu viel Aufmerksamkeit, ist das Alleinsein. Sie brauchen stets den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Gruppe. Wale sollten darauf aufpassen, sich nicht kleiner zu machen als sie sind. Auch sollten sie darauf achten, ihre Gutmütigkeit nicht ausnutzen zu lassen, zum Beispiel vom Hai. Denn der nächste Menschentyp, den Tobias Beck beschreibt, hat es faustdick hinter den Ohren.

Der tierische Menschentype „Hai“

Während der Wal fragt „Was haben andere davon, dass es mich gibt?“, dreht der Hai die Frage einfach um: „Was habe ich davon, dass es andere Menschen gibt?“ Seine Ziele sind Macht, Reichtum und gesellschaftlicher Status. Er hat stets die Kontrolle. An wen denkt der Hai immer zuerst? An sich selbst natürlich. Seinen Willen setzt er gnadenlos durch – koste es, was es wolle. Ohne Rücksicht auf Verluste macht der Hai sein Ding, immer mit der Intention, noch erfolgreicher zu werden. Sein Fleiß lässt ihn zu Höchstleistungen auffahren. Und genau das erwartet er auch von anderen.

Mit Schwäche, Unterwürfigkeit und übermäßigen Emotionen kann der Hai nichts anfangen. Einer der Gründe, weshalb er kein geeigneter Partner für den Wal ist. Diese beiden Typen sollten besser die Finger voneinander lassen. Der Hai hat eine starke Persönlichkeit und immer den Drang, sich zu duellieren. Stell niemals seinen Stolz infrage – dabei kannst du nur verlieren. Der Hai liebt Fortschritt, Verantwortung und Effizienz. Ihm geht es um Ergebnisse, weniger um den Weg dahin. Deshalb kann es auch mit der Eule zu Komplikationen kommen. Mit ein bisschen Hilfe können Haie und Eulen sich jedoch zusammenraufen.

Mit Tobias Becks nächstem Menschentyp, dem Delphin, hat der Hai den größten gemeinsamen Nenner. Über was reden beide Menschentypen am liebsten? Über sich selbst! Sie mögen Action und Schnelligkeit, wollen Spaß haben und gesehen werden. Was den Delphin sonst noch auszeichnet? Lies weiter!

Der tierische Menschentyp „Delphin“

Während der Wal fragt „Was haben andere davon, dass es mich gibt?“, und der Hai die Frage umdreht („Was habe ich davon, dass es andere Menschen gibt?“), hat der Delphin eine ganz andere Frage im Kopf: „Wo ist die nächste Party?“ Delphine lieben die Aufmerksamkeit, das Rampenlicht, die Anerkennung. Sie stehen gerne im Mittelpunkt, sind äußerst kommunikativ und finden immer Anschluss. Sie sind sehr begeisterungsfähig und stecken ihr Umfeld mit ihrer positiven Energie und Begeisterung an. Oftmals sind es Delphine, die Menschen zusammenbringen und neue Ideen anstoßen.

Zudem stehen Delphine auf Wettkämpfe und Herausforderungen. Sie messen sich gerne mit anderen und stellen ihr Können unter Beweis. Konkurrenz schreckt sie nicht etwa ab, sondern stachelt sie noch mehr an. Delphine sind risikofreudig und sehen in allem Chancen und Potenzial. Das führt dazu, dass sie teilweise etwas voreilig und unüberlegt vorgehen. Meist tanzen sie auf vielen Hochzeiten gleichzeitig. Wozu auch festlegen, wenn man seine Finger überall im Spiel haben kann?

Für den Delphin ist das Leben ein großer Spielplatz. Er macht sich wenig Sorgen, denn irgendwie wird es schon gut gehen. Er lebt im Hier und Jetzt und ist deutlich weniger zukunfts- oder sicherheitsorientiert als andere Menschentypen. Als absoluter Optimist ziehen ihn skeptische, misstrauische Menschen runter. Einer der Gründe, weshalb es Delphine und Eulen, die im Folgenden erläutert werden, ziemlich schwer miteinander haben.

Der tierische Menschentyp „Eule“

„Moment,“ denkst du jetzt vielleicht, „warum ist der vierte Menschentyp ein Flugtier? Die anderen drei Typen waren doch Wassertiere?“ Das ist eine echte Eulen-Frage! Wenn du eine waschechte Eule bist, bricht das System in deinem Kopf wahrscheinlich gerade auseinander.

Eulen lieben die Ordnung, analytisches Denken und planmäßiges Organisieren. Sie hinterfragen alles! Sie sind sehr fleißig, gehen in anspruchsvollen Tätigkeiten auf und betrachten den Weg als Ziel. Die Eule schätzt Fachwissen, Disziplin und hohe Qualität. Das kann bis zum absoluten Perfektionismus führen, wodurch sich die Eule manchmal selbst im Weg steht. Eulen sind in der Regel eher ruhig, aufrichtig, pragmatisch und bescheiden. Sie stehen nicht sonderlich auf Wettkämpfe mit anderen, fordern sich hin und wieder aber gerne selbst heraus.

Leistung zu erbringen, hat für sie einen hohen Wert. Dabei sind sie sehr kritisch, teilweise sogar skeptisch bis pessimistisch. Eulen sind für gewöhnlich tiefgründig, machen sich schnell Sorgen und haben Angst vor Fehlern. Sie arbeiten gerne alleine, müssen nicht ständig in einer Gruppe sein, wissen hochwertige Konversationen auf Fachebene jedoch sehr zu schätzen. Der perfekte Gegenpart der Eule ist der Wal. Auch mit dem Hai kann es klappen, wohingegen es mit dem Delphin ziemlich schwierig wird.

Na, zu welchem der vier tierischen Menschentypen nach Tobias Beck zählst du?

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