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Knacki Deuser: Raus aus dem Kreatief – es wird Zeit für Geistesblitze

Findest du auch, dass es mal wieder an der Zeit für mehr geniale Einfälle, innovative Ansätze und Out-of-the-box-Gedanken ist? Dann haben wir überragende Neuigkeiten für dich: Der Comedian und Speaker Knacki Deuser teilt seine besten Expertentipps für mehr Kreativität im Alltag mit dir! Wenn du schon immer wissen wolltest, ob man Kreativität erlernen und trainieren kann (und wenn ja, wie es geht), dann könnte dieser Magazinartikel der Start von etwas ganz Großem sein. Lass dich inspirieren und mach dich bereit für jede Menge konstruktiver Geistesblitze, denn nun heißt es: Raus aus dem Kreatief, ab ins Ideenreich!

Königsdisziplin des Gehirns

Knacki Deuser ist Experte im Bereich Kreativität und Ideenfindung. Immerhin steht er seit vielen Jahren auf der Bühne und vor der Kamera, wo er seine Zuschauer mit Wortwitz und Ideenreichtum begeistert. Er ist überzeugt: „Kreativität ist die Königsdisziplin des Gehirns. Und ich glaube, dass man Kreativität finden und fördern kann. Denn sie fällt nicht einfach so vom Himmel, sondern muss trainiert werden.“ Wie das funktioniert, kann Knacki Deuser in wenigen Punkten zusammenfassen. Kleiner Spoiler seinerseits: „Ein Geistesblitz besteht immer aus Arbeit. Es wird niemals einen Geistesblitz ohne Arbeit geben.“

2 Faktoren der Kreativität

Jetzt wird’s konkret. Knacki Deuser erzählt: „Der erste Faktor für Kreativität ist dein Mindset. Der wesentliche Punkt, den man verstehen muss, wenn man etwas Neues sucht, ist die Bereitschaft, etwas zu finden, das man noch nicht kennt. Das Problem, wenn wir etwas Neues finden, ist jedoch, dass wir nicht wissen, was wir damit anfangen sollen. Wir müssen Folgendes verinnerlichen: Wenn wir etwas Neues suchen, dann müssen wir bereit sein, auf Dinge zu stoßen, die wir nicht kennen. Dadurch fühlen wir uns nicht immer sofort wohl, aber wir müssen lernen, mit diesem Unbehagen klarzukommen.“

1. Das richtige Mindset

Der Mindset-Faktor besteht demnach darin, neue Dinge zu akzeptieren und das Unbekannte als etwas Positives zu betrachten. Knacki Deuser: „Häufig wollen wir neue Lösungen nicht, weil wir sie nicht kennen. Wir hätten also gerne etwas Neues, das uns gleichzeitig bekannt ist. Das hemmt unsere Kreativität enorm.“ Der erste wichtige Schritt in Richtung neuer Einfälle lautet also: Erweitere dein Mindset und verinnerliche, dass Neues neu ist. Und das ist auch gut so.

2. Das praktische Training

Der zweite relevante Faktor ist dein Training. Denn natürlich kannst du lernen, dein Gehirn zu steuern und die Mechanismen auf Kreativität zu lenken. Knacki Deuser: „Kreativität geht nur selten ohne Druck. Wenn wir neue Comedy-Nummern erstellt haben, sah das eigentlich immer gleich aus: Die Premiere rückte näher. Wir hatten einen Pressetext geschrieben, wir hatten ein Foto und wir hatten in der Regel schon 120 Auftritte klargemacht. Was wir nicht hatten, war ein Programm. Ein bisschen Druck war also immer dabei.“

Der Experte vergleicht die Entstehung von Kreativität im Gehirn mit der Entstehung von Muskeln beim Sport. Er erklärt: „Ein Sportler wird nicht besser während des Trainings, sondern während der anschließenden Pause. Wir müssen Reize setzen. Im Sport ist das so als ob wir kleine Mini-Verletzungen erzeugen. Und in der Pause, also in der Regeneration, erholt sich der Körper und wird stärker.“ Das kannst du auf kreatives Denken übertragen: Am Anfang der Kreativität stehen Hausaufgaben, danach kommt die spannende Phase.

Der Weg der Kreativität

Um über den Tellerrand blicken zu können, braucht man natürlich erstmal einen Teller. Der Experte erklärt: „Als erstes müssen wir einen Teller schaffen. Was wir am Ende finden, spielt am Anfang noch keine Rolle. Denn neu ist neu. Was wir hinterher finden, wissen wir noch nicht. Wir werden schon etwas finden. Aber wir müssen anfangs erstmal definieren und festlegen, also unseren Teller mit Informationen füllen. Das ist der analytische Teil. Danach fängst du an, die Regeln zu brechen, indem du Formen neu aufsetzt und sie in Analogien neu zusammensetzt.“

Anschließend kommt der entscheidende Moment: Du gehst von deinem kontrollierten Denken ins Tagträumen. Dein Gehirn ist nun mit Informationen gefüllt und kann sich kreativ austoben. Knacki Deuser bezeichnet dies als „ritualisierte Pausen“. Deine ritualisierte Pause kann beispielsweise ein täglicher Spaziergang sein, auf dem du dann auf eine grandiose Idee stößt. So entstehen Geistesblitze! Gar nicht so schwierig, oder?

Willkommen im Einfallsreich

Knacki Deuser fasst zusammen: „Die Grundlage eines Geistesblitzes bleibt die analytische, harte Arbeit und deine Bereitschaft, also das Mindset, dich auf Neues einzulassen. Ja, man kann Kreativität suchen, fördern und trainieren. Der Geistesblitz wird kommen, wenn man die richtigen Wege geht. Du musst nur begreifen, dass man erst arbeitet und dann spazieren geht. Denn viele Menschen fangen erst dann mit der Arbeit an, wenn sie eine Idee haben. Doch das ist der größte Fehler überhaupt. Du musst erst arbeiten und dann entspannen. Dann wird dein Gehirn unfassbare Möglichkeiten und kreative Ideen bereitstellen.“

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