Lebensgeschichte
John Strelecky 1/3: Der unerfüllte Traum vom Fliegen

Bestimmt hast du „Das Café am Rande der Welt“ und „The Big Five for Life“ schon gelesen. Nein? Wetten, dass du die Bücher aber zumindest schon mal gesehen hast? In einer Buchhandlung, im Onlineshop oder im Bücherregal von Freunden und Bekannten – an den bekannten Einstiegslektüren für persönliche Entwicklung kommt eigentlich niemand vorbei.

Und das ist auch gut so. Denn die Bestseller haben bereits viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt begeistert und hunderttausende Leben verändert. Sie sind bewegend, mitreißend und inspirierend. Und sie sind nur entstanden, weil ein junger Mann namens John Strelecky trotz seines Traums vom Fliegen niemals Pilot wurde. Die ganze Geschichte erfährst du jetzt. Viel Spaß dabei!

Der Beginn der Bestseller

John Strelecky hat ein großes Talent. Er schafft es, simple Geschichten so zu erzählen, dass sie Menschen tief berühren und ihnen eine völlig neue, positive Richtung im Leben zeigen. Der Autor stellt dafür entscheidende Fragen und lässt jeden Leser zu einer ganz persönlichen Antwort gelangen. Er verrät: „Mein Ziel ist es, etwas zu erschaffen, dass gleichzeitig unterhaltsam und lebensverändernd ist. Meine Intention ist es, etwas Emotionales zu kreieren.“

Dabei stellt er auch sich selbst immer wieder Fragen. Zum Beispiel: „Was ist mein Geschenk? Was kann ich anderen geben?“ Ein besonders wichtiges Stichwort dabei ist der Begriff „Authentizität“. Dass seine Geschichten es schaffen, anderen Menschen Trost zu spenden, sie positiv zu beeinflussen und ihnen Mut zu machen, ist das Allergrößte für John Strelecky. Er sagt: „Ich bin demütig und geehrt.“

Doch wo begann der Weg zu seinen Bestsellern eigentlich? Die Antwort lautet: Irgendwo in der Nähe von Chicago. John Strelecky: „Bereits mit 12 Jahren begann ich, zu arbeiten und kleine Aushilfstätigkeiten auf dem Bau zu übernehmen. Ich wusste schon damals, dass ich studieren möchte. Und Universitäten sind in den USA sehr teuer. Also musste ich früh anfangen, Geld zu verdienen.“

Kreativität und Detailgenauigkeit

Im Interview berichtet der Autor, dass das Leben nicht immer rosig ist. Er vergleicht es mit dem Prozess des Buchschreibens: „Schreiben ist anfangs sehr kreativ. Aber beim Überarbeiten gehe ich alles 50 Mal durch. Ich will sicherstellen, dass jedes einzelne Wort genau das Wort ist, das ich nutzen möchte. Dieser Prozess ist nicht leicht, sondern sehr anstrengend. Doch als Verfasser eines Buches habe ich die Pflicht, mein Allerbestes zu geben. Denn das könnte meine einzige Chance sein, die Leben der Menschen positiv zu verändern.“

Was als kreativer Prozess beginn, ist am Ende also feine Detailarbeit. Und noch ein Aspekt ist John Strelecky für seine Bücher besonders wichtig: „Sie sind kurz und das hat einen Grund. Ich weiß, dass die Menschen nur begrenzte Zeit haben. Und ich will nicht, dass sie zwanzig Stunden brauchen, um die lebensverändernden Informationen zu erhalten. Deshalb muss jedes Wort und jeder Satz in meinen Büchern einen Sinn haben.“

Kein Cockpit

Doch blicken wir noch einmal zurück: Als Kind und Jugendlicher wollte John Strelecky eigentlich einen völlig anderen Beruf ausüben. Er wollte Pilot werden und zwar aus einem ganz bestimmten Grund: „Ich wusste, dass Piloten viel Freizeit haben, freie Flugtickets bekommen und gutes Geld verdienen. Und alles, was ich wollte, war viel Zeit haben, um die Welt zu bereisen. Heute weiß ich natürlich, dass es endlos viele andere Möglichkeiten gibt, um die Welt zu sehen. Aber damals wusste ich das noch nicht.“

Nach seinem Studium begann er also eine Pilotenausbildung, um als Flugkapitän große Flugzeuge zu fliegen. Bei einem Gesundheitscheck wurde dann jedoch eine Herzschwäche diagnostiziert. John Strelecky: „Diese ist extrem selten und stört eigentlich nicht. Nur für Jobs als Astronaut und Pilot darf man diese Herzschwäche nicht haben – sonst wird man nicht zugelassen. Dabei beeinträchtigt der Herzfehler einen nur, wenn man sich im freien Fall befindet, also zum Beispiel, wenn im Flugzeug alle Maschinen ausfallen.“

Wieder bei Null

John Strelecky konnte also trotz abgeschlossener Ausbildung nicht fliegen. Er fiel in ein tiefes Loch, wurde depressiv und musste sein Leben von jetzt auf gleich völlig neu definieren. Heute sieht er das Positive: „Wenn ich den Job bekommen hätte, dann hätte ich wahrscheinlich niemals ein Buch geschrieben. Und das wäre viel tragischer gewesen, denn ich liebe mein Leben heute.“ Wie es für John Strelecky weiterging und woher er seine Kraft für einen Neuanfang nahm, erfährst du in Teil 2 des Interviews.

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