Timo Eckhardt & Sascha Boampong
Digitale Nomaden 3/3: So überzeugst du dein Umfeld

Reisen ist die große Leidenschaft von Timo Eckhardt und Sascha Boampong. Als digitale Nomaden haben sie sich ihr persönliches Traumleben aufgebaut und können von überall auf der Welt arbeiten. Doch wo sehen sich die erfolgreichen Online-Unternehmer in zehn Jahren? Timo Eckhardt: „Ich weiß es noch nicht, denn ich habe gesehen, was in den letzten vier Jahren passiert ist. All meine Ziele und Träume haben sich erfüllt. Wir alle sind Architekten unserer eigenen Realität. Es war eine rasante Entwicklung, die ich mir vorher niemals vorgestellt hätte. Und genau deswegen weiß ich nicht, was in zehn Jahren sein wird.“

Sein Freund und Kollege Sascha Boampong hat schon eine etwas konkretere Vorstellung. Im Interview verrät er: „Ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass es mir wichtig ist, in die Stille zu gehen. Der Onlinebereich ist schnell, laut und wild. Aber ich habe gemerkt, dass die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben die Nähe zur Natur, Ruhe, Stille und Einkehr sind. Darauf möchte ich mich privat mehr fokussieren. Beruflich ist meine Vision, eine ortsunabhänigige Ausbildung anzubieten. Ich glaube, es warten noch spannende Jahre auf uns.“

Der wichtige Erfolgsfaktor: dein Umfeld

Wenn du dich entscheidest, ein freies, selbstbestimmtes Leben zu leben, gibt es eine große Herausforderung: dein Umfeld. Denn deine Freunde und Bekannte teilen in der Regel nicht sofort deine Begeisterung – schließlich könnte so ein Leben doch unsicher und ungewöhnlich sein. Auch Timo Eckhardt und Sascha Boampong wissen, wie wichtig ein motivierendes Umfeld ist. Doch wie nimmt man seine Freunde und Familie richtig mit und erklärt, was gerade in einem vorgeht?

Im Interview erklärt Timo Eckhardt: „Man darf sie nicht bekehren oder missionieren, sondern sollte sie durch Taten überzeugen.“ Sascha Boampong ergänzt: „Wir dürfen nicht von oben herab kommunizieren. Nur weil wir uns entschieden haben, die Bahn zu verlassen und irgendwo anders abzubiegen, heißt das nicht, dass wir weiter sind. Es gibt da kein richtig und kein falsch. Also pass auf, dass du kein Missionar wirst, sondern vermittle dein Interesse und bitte um Unterstützung. Ich glaube, das ist die richtige Herangehensweise.“

So überzeugst du deinen Partner

Was aber tun, wenn ausgerechnet der wichtigste Mensch, der eigene Partner, sich nicht für die eigenen Themen – zum Beispiel Business oder persönliches Wachstum – interessiert? Sascha Boampong: „Das ist schwierig. Ich habe selbst erlebt, dass eine Partnerin einen komplett anderen Weg gegangen ist. Oder anders gesagt: Ich habe mich verändert und bin in eine andere Richtung gegangen, aber meine ehemalige Partnerin nicht. In einer Partnerschaft möchte man sich natürlich auch austauschen – und wenn man da auf Gegenwind stößt, könnte es sein, dass der Partner die alte Version von einem liebt, die nicht mehr existiert.“

Verletzlichkeit und Offenheit sind laut Sascha Boampong die besten Methoden. Er sagt: „Man muss sich offen und ehrlich darüber austauschen. Und wenn man merkt, dass es trotzdem nicht funktioniert, dann muss man im Zweifelsfall seine Konsequenzen ziehen und getrennte Wege gehen.“ Eine andere Option besteht darin, einen „Zeugen“ zu finden. Timo Eckhardt erklärt: „Vielleicht gibt es ja noch eine weitere Person, die den gleichen Weg geht wie du und die deinen Partner überzeugen kann. So muss man ihn nicht selbst überzeugen, sondern kann ihn von einer neutralen Person überzeugen lassen. Das funktioniert besser.“

Unser Fazit zum digitalen Nomadentum

Jeder sollte die Freiheit haben, das zu tun, was er tun möchte. Ob er es dann tatsächlich tut, ist eine andere Geschichte und hat viel mit dem Thema Mindset zu tun. Und nun verrate uns doch mal in den Kommentaren: Was hältst du vom digitalen Nomadentum? Kommt diese Lebens- und Arbeitsform für dich persönlich infrage? Oder lebst du vielleicht schon als digitaler Nomade und kannst von deinen Erfahrungen berichten? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Hast du die anderen beiden Teile der Interviewreihe schon gesehen? Falls nicht, wird’s höchste Zeit: Den ersten Teil des Interviews findest du hier, den zweiten Interview-Teil hier. Viel Spaß!

Jetzt Teil 1 sehen!

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