Bewusstsein & Gelassenheit
Achtsamkeit – Entdecke den inneren Frieden in dir

Achtsamkeit: Frau im Einklang mit sich selbst

Achtsamkeit. Das Thema der letzten 2 Jahre. Es ziert Buchtitel, schmückt verschiedene Magazine und wenn man Achtsamkeit bei Google eingibt, erscheinen in 0,50 Sekunden 5.420.000 Ergebnisse. Aber was hat es denn mit dieser Mindfulness auf sich? Woran liegt es, dass selbst große Konzerne mittlerweile Achtsamkeit-Trainings und Meditationen für ihre Mitarbeiter anordnen? Und egal wo man steht und geht, einem das Wort Achtsamkeit entgegen springt.

Aber fangen wir mal ganz von vorne an

Der Amerikaner Jon Rabat-Zinn hat sich in den 70ern stark dafür eingesetzt, dass die Achtsamkeitspraxis in Medizin und Gesellschaft Bekanntheit findet. Mit Hilfe seiner Achtsamkeitsmeditation wollte er Menschen helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheiten umzugehen. Diese Methode nannte er „mindfulness-based stress reduction“, kurz MBSR. Allzu neu ist das Thema Achtsamkeit also nicht. Und doch nimmt es in unserer schnelllebigen Zeit einen immer größer werdenden Anteil ein.

Das Bewusstsein für Achtsamkeit steigt und das ist auch gut so. Denn in dieser komplexen und reizüberfluteten Welt, in der wir dank der Globalisierung ständig mit neuen Informationen konfrontiert werden, ist es gut, nicht den Bezug zu sich selbst zu verlieren – und genau darum geht es: Eine Aufmerksamkeit schaffen, die dir hilft, dich auf dich selbst zu besinnen und bewusst durch dein Leben zu gehen. Bekanntes und Gewohntes mit neuen Augen betrachten. Deine Ruhe in hektischen Momenten finden. Innere Gelassenheit zu generieren, so dass Stressbewältigung kein Problem mehr für dich ist. 

Denn wie oft erwischt man sich dabei, wenn man unachtsam ist. Wenn die Routine einsetzt und du nur automatisiert Aufgaben erledigst, ohne zu hinterfragen, was du hier eigentlich in diesem Moment machst. Wenn sich das Leben anfühlt wie eine Endlosschleife und du dich selbst gar nicht mehr wirklich spürst. Manchmal verliert man sich auch in seiner Zukunft oder Vergangenheit. Und genau da setzen die Achtsamkeitsübungen an. Du kannst Achtsamkeit lernen und die richtige Portion Mindfulness in dein Leben bringen.

Und wieso das Ganze?

Ganz einfach: Achtsamkeit hilft dir in vielen Situtationen in deinem Leben und wirkt sich positiv auf dein Wirken aus. Du bist stressresistenter, produktiver und hast einfach mehr Einfluss auf dein Leben.

  • Entdecke die Welt neu und erlebe dich selbst!
  • Nimm dir Zeit für dich und löse dich aus der Routine.
  • Fühle dich schwierigen Situationen besser gewachsen – weil du komplett da bist. Du bist präsent und im Hier und Jetzt.

Die Achtsamkeitsübungen helfen dir dabei, Zugang zu deinen eigenen Ressourcen zu finden. Lass dich nicht von fiesen Gedanken zermürben, sondern übe dich in Selbstliebe. Und aufgepasst, wer achtsam ist, hat ein klareres Verständnis bezüglich seiner selbst und hinsichtlich des eigenen Lebens.

Deine Morgen-Übung:

Diese Übung kannst du bequem in deinen Alltag integrieren und so achtsam in deinen Tag starten. Hand aufs Herz: Was machst du als Erstes, wenn du die Augen aufschlägst? Ist es der Blick aufs Handy? Mit verkniffenen Augen einmal kurz durchscrollen, was denn so geht? Oder schaltest du deinen Wecker eh erstmal auf Schlummern, nur um noch die nächsten 10 Minuten noch einmal liegenbleiben zu können? Wie du es auch machst, mach es doch jetzt einmal anders. Bereits kleine Veränderungen zeigen große Wirkung. Und das geht ganz leicht: Stell dir deinen Wecker für den nächsten Tag doch mal früher als sonst. Das muss keine Stunde eher sein, 5 Minuten reichen vollkommen aus. Und liegenbleiben darfst du auch. Das ist doch ein Deal, oder?

Nutze diese 5 Minuten und besinne dich ganz auf dich und deinen Körper. Lass dein Handy, Handy sein. Schließe nochmal die Augen und achte auf deine Atmung. Fühle, wie sich dein Brustkorb senkt und hebt. Wie dein Atem durch deine Lungenflügel fließt. Wie sich deine Augenlider vielleicht noch etwas schwer anfühlen. Spüre, wie die warme Decke auf deiner Haut liegt. Spüre, deinen Herzschlag. Atme tief und ruhig. Vielleicht wandern die ersten Sonnenstrahlen über dein Gesicht? Vielleicht hörst du den Regen an dein Fenster prasseln. Zwitschern bereits die Vögel oder hat eine dicke Schneedecke sämtliche Geräusche draußen verschluckt? Höre hin. Nimm dein Außen und Innen wahr und lass deinen Gedanken freien Lauf. Was steht für dich heute an? Wie fühlst du dich? Schenke dir selbst das Bewusstsein, was oft im Laufe eines Tages untergehen kann. Du wirst sehen, es wird leicht fallen, nach diesen 5 Minuten ohne zu Zögern aufzustehen und mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten.

Deine Abend-Übung:

Wer kennt es auch? Da sitzt man bereits den ganzen Tag vor dem Laptop und abends nimmt man noch das Handy mit ins Bett. Nur nochmal kurz schauen, was denn so los ist in der Welt. Der besten Freundin schreiben. Mit Kumpels Bilder austauschen. Und die Zeit fliegt, während man irgendwann das Handy zu Seite legt und direkt einschläft. Auch hier, nutze die Möglichkeit und gestalte den Prozess des Schlafengehens anders. Zelebriere ihn doch mal bewusst. Nimm dir Zeit zum Zähne putzen und Gesicht waschen. Such dir dicke Socken und muckel dich in deine Decke ein. Und lass das Handy auf dem Schreibtisch liegen. Und dann nimm dir Zeit und lass den Tag Revue passieren. Achte auf deine Atmung. Merke, wie sich dein Körper, wie jede Faser und jeder Muskel sich entspannt. Wie war dein Tag heute? Was hat sich gut angefühlt? Versuche, dich selbst bewusst wahrzunehmen. Diese Übung kannst du so lange ausführen, wie du möchtest. Und dann in einen tiefen und erholsamen Schlaf fallen.

Laufe bewusst durch dein Leben

Bist du mal bewusst gelaufen? Also mit allen Sinnen? Nein? Dann solltest du es jetzt unbedingt einmal ausprobieren. Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Füße. Nimm den Boden wahr. Wie fühlt es sich an? Läufst du über Asphalt oder spazierst du durch einen Park? Ist der Boden weich oder hart? Wie federst du ab? Versuche, zuerst deine Ferse und dann deine Zehen auf den Boden zu drücken. Und wenn du schon dabei bist, ein Tipp für dich: In der kostenlosen 7 Tage-Visions-Challenge von Christina Grahn und Walter Hommelsheim findest du eine tolle Walking Meditation, die dich wieder erdet. Schau doch mal im LIFEclub vorbei.

Slow- statt Fastfood

Achtsames Essen heißt langsames und genussvolles Essen. Und das solltest du dir und deinem Körper gönnen. Das bedeutet für dich: Handy weg. Fernseher aus und keine Zeitung. Nur du und dein Essen. Versuche doch mal herauszufinden, wie sich der Geschmack mit der Zeit verändert. Welche Gewürze schmeckst du heraus? Welche Konsistenz hat dein Essen? In dem du bewusst isst, kannst du wieder ein Gespür für gutes Essen bekommen. Probier es doch gleich mal aus!

Wir hoffen, du kannst diese Übungen erfolgreich in deinen Alltag integrieren. Viel Spaß bei dem Weg zu deinem inneren Frieden. Wenn du selbst noch Übungen kennst, teile sie doch gerne mit deiner LIFEcommunity.

Wir freuen uns auf dich!

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